Autor: Sophia Mix

NYX

Filmstill aus dem Kurzfilm NYX von Sophia Mix
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24 min. 2017

Ein Anti- Western in Ostdeutschland. Der zyklische Kampf des Lichts mit der Dunkelheit, personifiziert von einem schwarzen Huhn und ihrem weißen Sohn, wird auf dem Schauplatz einer Hühnerfarm neu ausgefochten. Ein Streit entfacht auf dem Hühnerhof, der die Eigentümer der Farm auf den Plan ruft. Die Chickenboys versuchen unter den Hühnern Frieden zu stiften und ihr Ideale zu vertreten, was sie das Leben kostet. Die überlebenden Hühner machen sich auf die Reise ins Land der Liebe und Glückseligkeit. Dort findet der Showdown zwischen dem frisch geschlüpften Albinosaurier und dem totgesagten Vogel der Nacht statt.

13 Darstellerinnen in handgefertigten Hühnerkostümen werden als Stereotypen inszeniert, sie folgen nur eigenen Gesetzen – typische (linke) Outlaws der Postmoderne. Vier Cowboys und ein Albinosaurier nehmen weitere Parts ein und geizen nicht, mit Kraft und Crime draufzutreten.
Die Low-Budget-Produktion spielt mit stilistischen Mitteln des Westerns, da sich dieses Genre mit seiner stereotypen Darstellung, machistischen Geschlechterrollen und kolonialer Übergriffigkeit gut eignet, um die Wertvorstellung der patriarchalen Modernisierung, Tierrechte und die Präsenz weiblicher Hauptrollen auf karikierende Weise zu hinterfragen.

Es wurden Textstellen aus dem Buch „Tiefer als der Tag gedacht“ von Elisabeth Bronfen zitiert, in dem die Nacht als schwarzer Vogel der griechischen Mythologie beschrieben wird, der vom Chaos geschwängert den Tag gebären soll.

Passwort: free

The Light

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The Light
4:32 min.
2015

Trashclip to my song „the light“ and performance, how I’m sawing the limb of a tree off, on which I’m sitting (german saying for: to bite the hand that feeds you)

passwort: free

Pourquoi faut-il avoir un Ipod?

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pourquoi faut-il avoir un ipod?
4:52 min.
2014

Trashclip to the song „ultratrist“ with pictures from Paris, Dresden and the way in between. Working on a relationship while playing a concert in the bath tub.

passwort: free

Aka Bella

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Aka Bella
Bretter, Balken, Fenster, Schrauben, Eisentonnen, Stahlbänder, Autoreifen, Plane, Dachpappe
300 x 500 x 270 cm
2011
Gemeinschaftsarbeit mit Anne Seiler
gefördert durch die Liebelt Stiftung Hamburg
und die Schute Hamburg – ehemaliges Forschungsschiff der Galerie für Landschaftskunst

passwort:free

DD-HH
47:20 min.
2012

Reisebericht der Aka Bella (1 von 2)
von Dresden nach Hamburg
600 km auf 12 qm in 21 Tagen

Zartbitter

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Zartbitter
Fair Trade Schokolade
26 x 7 x 5 cm
2011
mit einer Materialspende von Rapunzel realisiert

Stills aus:
Zartbitter – Dresden im Dezember
5:50 min.
2012

Das Multiple „Zartbitter“ wird in einer nahrungsmittelechten Silikonform hergestellt und aus Fair Trade Schokolade gegossen. Es ist innen hohl, deshalb sehr zerbrechlich und hitzeanfällig.
Zu der Schokoladenplastik gibt es eine handgefertigte Verpackung mit Rückenstütze, Aufhängung, Produktionsetikett und verschweißter Klarsichtfolie, die eine Präsentationsform auf Augenhöhe an der Wand ermöglicht. Die Plastik kann auch freistehen, entbehrt dann allerdings ein wenig ihren Produktcharakter.
Ein Video von 2012 dokumentiert die Aktion, in der mit einer versteckten Kamera die Reaktionen der Supermarktbesucher aufgezeichnet wurden und mit Tonaufnahmen von Vertriebsgesprächen unterlegt wurden

M

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M
Lehm, Holz, Weiden, Stroh, Wachs, Linoleum, Isolationsfolie, Schokolade, Wasser, Johanniskrautöl, Weihrauchharz, Salbei, Muscheln, Perle
230 x 300 x 200 cm
2015
Mit der Hilfe meiner bezaubernden Assistentin Hai An Le
und einer Materialspende der Firma Ferenc Toth realisiert

M ist der 13. Buchstabe des lateinischen Alphabets. Er hat sich aus dem protosemitischen Ideogramm für Wasser und dem phönizischen Mem entwickelt, das ebenfalls Wasser bedeutet. Als Abkürzung steht es im Französischen für Mère (Mutter) und Monsieur (Herr), in der Nautik für eine Seemeile, im römischen Zahlensystem für das Zeichen 1000, in der Medizin für Musculus (Muskel), in der Physik für Magnetisierung, in der Mathematik für Menge und Mega (das Millionenfache), in der Astronomie für die absolute Helligkeit und für viele weitere Begriffe.

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M ist eine begehbare Plastik mit einer Grundfläche von zwei auf drei Metern. Der Boden besteht aus graumeliertem Linoleum. Ihr Eingang ist relativ schmal, er beläuft sich auf neunzig Zentimeter Höhe und siebzig Zentimeter Breite. Ist man durch den Eingang hineingekommen, erweitert sich der Innenraum bis zur Kuppel auf zwei Meter dreißig, das heisst auch große Menschen können darin stehen. Von Innen wirkt der Raum größer als es von Außen den Anschein hat. Es befanden sich schon sechs Erwachsene darin.
Eine Bank aus Lehm dient zum sitzen oder liegen. Ein schwaches Licht kommt indirekt darunter hervor. An einer Wand hängen drei Becken. Das kleinste beinhaltet Schokolade, das mittlere ist mit Johanniskrautöl gefüllt, das größere enthält Wasser. Ein angrenzendes Regal versammelt eine Kerze aus Bienenwachs, eine Muschel mit einer Perle, eine Muschel mit Weihrauchharz und Salbei. Der komplette Innenraum besteht aus Lehm, mit Ausnahme der besagten Gegenstände.
Die Fachwerkkonstruktion trägt ca. 700 kg Lehm. Die 23 Rahmen, in die sich die Arbeit zu Transportzwecken zerlegen lässt, sind mit Weiden ausgeflochten. Die Rahmen werden miteinander verschraubt und überputzt, sodass die Bauweise in der Ausstellungsansicht nicht mehr sichtbar ist. Von Außen ist M mit klein geschnittenen Rettungsfolienstreifen tapeziert. An manchen Stellen ist diese goldene Oberfläche schwarz angelaufen, weil mineralische Stoffe des Lehmputzes mit der Aluminiumschicht der Rettungsdecke reagiert haben.
Die Rettungsdecke, welche ursprünglich für die Raumfahrt entwickelt wurde (space blanket), dient als Camouflage, als Tarnung des archaischen Wissens um die Schätze der Erde vor der künstlichen Welt. Das Außen wird von der Goldfläche reflektiert, somit sind die natürlichen Materialien des Innenraums von außen nicht erkennbar. Der Betrachter steht zunächst vor einem goldenen Brocken, der schwer einer bestimmten Form zuzuordnen ist.
Durch die goldbarrengroßen Folienstücke scheint die Lehmhöhle zu einem Heiligtum zu werden.
Der Etymologie zufolge kommt der Stamm des Wortes heilig von Heilen. Galt etwas als heilend wurde es mit der Zeit auch heilig erklärt. Dies erklärt zum Teil die schamanische Präsenz der Arbeit. Zum anderen wirken die darin enthaltenen Gegenständen wie die Überreste einer rituellen Kulthandlung. Die Perle in der Muschel symbolisiert in vielen Kulturen Reichtum, Weisheit, in Japan Glück, in Indien Kinderreichtum, in China Würde. Bis ins 19. Jahrhundert standen Perlen als Aphrodisiaka in Lehrbüchern der Pharmazie. Salbei wird seit Jahrtausenden zur energetischen Hausreinigung verwendet, auch in Krankenhäusern durch seine keimtötende Wirkung benutzt. Weihrauch wurde schon im alten Ägypten zur Wundbehandlung und Mumifizierung gebraucht, in den 5000 Jahre alten Veden sogar als Heilmittel gegen Rheuma und ähnliche Muskelbeschwerden beschrieben. Das durchblutungsfördernde und entkrampfende Johanniskrautöl entspringt ebenfalls dem Wissensschatz der Kräuterheilkunde. Diese Details tragen dazu bei, dass der Innenraum Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen kann. Man kann sich in ihn hineinbegeben, wenn man möchte.
Während der Ausstellung fühlten sich die Besucher der Höhle offensichtlich dazu veranlasst, Handabdrücke und Schriftzeichen auf den Wänden zu hinterlassen. Diese Reaktion war nicht veranlasst, aber auch nicht unerwünscht. Die Wandzeichen aus Öl verblassten nach geraumer Zeit von selbst.

Global Warming

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Global Warming (new version)
Plastikflaschen, Nylonfaden
400 x 400 cm
2017

Ausstellungsansicht City Gallery des Kunstverein Wolfsburg

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Global Warming
Plastikflaschen, Nylonfaden, Holz, Lack, Nägel, Schrauben
400 x 400 x 240 cm
2013

Plastikflaschendeckel
73 x 48 cm
2015

ASS

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ASS
Buch, 306 Seiten, handgebunden und vergoldet
25,5 x 19 x 3,8 cm
2014
Google- Bilder- Recherche zum Begriff Seele im Vergleich der mir bekannten Sprachen Deutsch (Seele), Englisch (Soul) und Französisch (Âme)